AGB

Stand: September 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Dienstleistungen und Rechtsgeschäfte zwischen Kantek Facility Management, Inhaber Eymen Kantek, Schwetzinger Str. 161, 68165 Mannheim (nachfolgend „Dienstleister“), und ihren Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“). Dies umfasst Eigentümer, Hausverwaltungen, Wohnungseigentümergemeinschaften, Unternehmen sowie Privatkunden.

(2) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt.

§ 2 Vertragsschluss, Angebote und Probemonat

(1) Alle Angebote des Dienstleisters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar.

(2) Ein Vertrag kommt durch die Bestätigung des Angebots durch den Auftraggeber in Textform (auch per E-Mail) oder durch den Beginn der tatsächlichen Leistungsausführung durch den Dienstleister zustande.

(3) Unverbindlicher Probemonat: Sofern ausdrücklich vereinbart, kann die Zusammenarbeit mit einem kostenlosen oder vergünstigten Probemonat beginnen. Während des Probemonats kann der Vertrag von beiden Parteien jederzeit ohne Angabe von Gründen mit sofortiger Wirkung in Textform gekündigt werden. Wird der Vertrag nicht spätestens am letzten Tag des Probemonats gekündigt, setzt er sich zu den im Angebot genannten Konditionen als reguläres, kostenpflichtiges Vertragsverhältnis nach § 9 dieser AGB fort. Der Dienstleister weist den Auftraggeber spätestens sieben Tage vor Ablauf des Probemonats in Textform auf diese Folge hin.

§ 3 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, wenn der Vertrag im Wege des Fernabsatzes (etwa per Telefon, E-Mail oder über die Website) oder außerhalb von Geschäftsräumen (etwa bei einem Vor-Ort-Termin in der Wohnung des Auftraggebers) geschlossen wurde. Gegenüber Unternehmern besteht kein Widerrufsrecht.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns – Kantek Facility Management, Schwetzinger Str. 161, 68165 Mannheim, Telefon 0176 31698805, E-Mail info@kantekfacilitymanagement.com – mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten abgedruckte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs. Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An: Kantek Facility Management, Schwetzinger Str. 161, 68165 Mannheim, E-Mail: info@kantekfacilitymanagement.com
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: ____________________
Bestellt am (*) / erhalten am (*): ____________________
Name des/der Verbraucher(s): ____________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ____________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ____________________
Datum: ____________________
(*) Unzutreffendes streichen.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts. Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn der Dienstleister die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Dienstleister verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).

§ 4 Leistungsumfang und Durchführung

(1) Der genaue Umfang der geschuldeten Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Dienstleistungsvertrag beziehungsweise dem bestätigten Angebot nebst Leistungsverzeichnis. Typische Leistungen umfassen den Hausmeisterservice, die Objektbetreuung, die Treppenhaus- und Gebäudereinigung, die Grün- und Außenpflege, Kleinreparaturen sowie den Winterdienst.

(2) Der Dienstleister verpflichtet sich, die vereinbarten Leistungen sach- und fachgerecht sowie termingerecht auszuführen.

(3) Einsatz von Partnerbetrieben und Subunternehmern. Der Dienstleister ist berechtigt, zur Erfüllung seiner Pflichten qualifizierte Partnerbetriebe und Subunternehmer einzusetzen. Er bleibt in diesem Fall alleiniger Vertragspartner des Auftraggebers und haftet für das Verhalten der eingesetzten Betriebe wie für eigenes Handeln (§ 278 BGB). Der Dienstleister stellt sicher, dass eingesetzte Betriebe fachlich geeignet, versichert und auf die Vertraulichkeitspflichten nach § 14 verpflichtet sind. Ein Anspruch des Auftraggebers auf Ausführung durch eine bestimmte Person besteht nicht, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde.

(4) Der Dienstleister kann seinerseits als Subunternehmer für andere Auftraggeber tätig werden.

(5) Leistungen, die eine Eintragung in die Handwerksrolle für zulassungspflichtige Handwerke erfordern (etwa größere Sanierungen oder spezialisierte Rohrreinigungen), sind nicht Bestandteil des regulären Hausmeisterservice und werden nur nach gesonderter Vereinbarung und durch entsprechend qualifizierte Betriebe erbracht.

§ 5 Pflichten und Mitwirkung des Auftraggebers

(1) Der Auftraggeber stellt sicher, dass dem Dienstleister und seinen Mitarbeitern der freie und sichere Zugang zu den zu betreuenden Objekten, Räumlichkeiten und technischen Anlagen (z. B. Zähleranlagen, Heizungsräume) zum vereinbarten Leistungszeitpunkt gewährt wird. Erforderliche Schlüssel sind rechtzeitig und kostenfrei auszuhändigen. Über ausgehändigte Schlüssel wird ein Übergabeprotokoll geführt.

(2) Der Auftraggeber stellt die für die Durchführung der Arbeiten erforderlichen Ressourcen, insbesondere Wasser und Strom, an den dafür vorgesehenen Entnahmestellen des Objekts auf eigene Kosten zur Verfügung.

(3) Der Auftraggeber informiert den Dienstleister unverzüglich über außergewöhnliche Gefahrenquellen, Besonderheiten des Objekts oder akute Mängel, welche die Durchführung der Arbeiten behindern oder die Sicherheit der Mitarbeiter gefährden können.

(4) Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht nach und kann die Leistung deshalb nicht oder nur mit Mehraufwand erbracht werden, bleibt der Vergütungsanspruch bestehen; nachweisbare Mehrkosten kann der Dienstleister gesondert berechnen. Dem Auftraggeber bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.

§ 6 Winterdienst

(1) Der Winterdienst (Schneeräumung und Streuen bei Glätte) erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen der jeweiligen kommunalen Straßenreinigungs- und Winterdienstsatzungen, etwa der Städte Mannheim, Heidelberg oder Ludwigshafen. Die Einsätze richten sich nach den tatsächlichen Witterungsverhältnissen.

(2) Die zeitliche Ausführung richtet sich nach den Vorgaben der Gemeinden. Bei extremen, lang anhaltenden Wetterereignissen (z. B. dauerhaftem Starkschneefall oder Blitzeis) erfolgt die Räumung im Rahmen des Zumutbaren in regelmäßigen Intervallen; eine ununterbrochene Eis- und Schneefreiheit kann in diesen Fällen nicht geschuldet werden.

(3) Die Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers geht nur in dem Umfang auf den Dienstleister über, in dem sie ihm ausdrücklich, in Textform und unter Bezeichnung der konkreten Flächen und Zeiträume übertragen wurde.

§ 7 Vergütung und Preisanpassung

(1) Die vereinbarten Preise verstehen sich, soweit im Angebot nicht ausdrücklich anders angegeben, als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Gegenüber Verbrauchern werden Preise stets als Endpreise einschließlich Umsatzsteuer ausgewiesen. Soweit die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG Anwendung findet, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.

(2) Die Abrechnung erfolgt monatlich, sofern vertraglich nichts anderes vereinbart ist.

(3) Preisanpassung. Der Dienstleister ist berechtigt, die vereinbarte Vergütung frühestens zwölf Monate nach Vertragsbeginn und danach höchstens einmal je Kalenderjahr anzupassen, soweit sich seine Kosten für Löhne, Material, Energie, Versicherungen oder Entsorgung nachweisbar verändert haben. Die Anpassung ist der Höhe nach auf die tatsächliche Kostensteigerung begrenzt; Kostensenkungen sind in gleicher Weise zu berücksichtigen. Der Dienstleister kündigt die Anpassung mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform an. Der Auftraggeber kann den Vertrag in diesem Fall bis zum Wirksamwerden der Anpassung mit Wirkung zu diesem Zeitpunkt in Textform kündigen; auf dieses Recht wird in der Ankündigung hingewiesen.

(4) Ersparnis-Angaben bei Werbeaktionen. Bietet der Dienstleister im Rahmen einer Werbeaktion eine feste oder prozentuale Ersparnis gegenüber dem bisherigen Dienstleister an (z. B. rund 75 € monatlich), so bezieht sich diese Angabe auf einen Vergleich mit dem vom Auftraggeber vorgelegten schriftlichen Angebot oder der letzten Abrechnung des bisherigen Dienstleisters bei vergleichbarem Leistungsumfang. Es handelt sich um einen Richtwert auf Basis von Durchschnittswerten und nicht um eine zugesicherte Eigenschaft.

§ 8 Zahlungsbedingungen und Verzug

(1) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist.

(2) Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, ist der Dienstleister berechtigt, Verzugszinsen zu berechnen. Diese betragen gegenüber Verbrauchern fünf Prozentpunkte, gegenüber Unternehmern neun Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.

(3) Der Verzug tritt nach den gesetzlichen Vorschriften ein. Gegenüber einem Verbraucher tritt Verzug ohne Mahnung frühestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung ein, und nur dann, wenn der Verbraucher in der Rechnung ausdrücklich auf diese Folge hingewiesen wurde (§ 286 Abs. 3 BGB). Eine automatische Verzugsfolge allein durch Fristablauf wird gegenüber Verbrauchern nicht vereinbart.

(4) Befindet sich der Auftraggeber mit mehr als zwei Monatsbeträgen in Verzug, kann der Dienstleister die Leistungen nach vorheriger Ankündigung in Textform und angemessener Nachfristsetzung bis zum Ausgleich zurückbehalten. Sicherheitsrelevante Leistungen, insbesondere der Winterdienst, werden davon nur ausgenommen, wenn und solange dies zur Vermeidung von Gefahren für Dritte erforderlich ist; der Dienstleister weist den Auftraggeber rechtzeitig darauf hin, dass dieser die Verkehrssicherungspflicht dann selbst wahrzunehmen hat.

§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Dienstleistungsvertrag wird, sofern im Angebot nichts Abweichendes vereinbart ist, mit einer Erstlaufzeit von zwölf Monaten ab dem vereinbarten Leistungsbeginn geschlossen.

(2) Wird der Vertrag nicht spätestens einen Monat vor Ablauf der Erstlaufzeit gekündigt, verlängert er sich auf unbestimmte Zeit. Nach der Verlängerung kann der Vertrag von beiden Parteien jederzeit mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.

(3) Für den Probemonat gelten die gesonderten Regelungen aus § 2 Abs. 3.

(4) Jede Kündigung bedarf der Textform (z. B. Brief oder E-Mail).

(5) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Dienstleister insbesondere vor, wenn der Auftraggeber trotz Mahnung mit mehr als zwei Monatsbeträgen in Verzug ist oder ihm trotz Aufforderung in Textform wiederholt der Zugang zum Objekt nicht ermöglicht wird.

§ 10 Mängelanzeige und Nacherfüllung

(1) Der Auftraggeber zeigt erkennbare Mängel der erbrachten Leistung unverzüglich, möglichst innerhalb von sieben Kalendertagen nach Leistungserbringung, in Textform an. Die Anzeige soll den beanstandeten Bereich und den Mangel nachvollziehbar beschreiben; hilfreich sind Fotos.

(2) Der Dienstleister hat das Recht und die Pflicht zur Nacherfüllung und wird den berechtigt gerügten Mangel innerhalb einer angemessenen Frist auf eigene Kosten beseitigen.

(3) Erst nach erfolglosem Ablauf einer angemessenen Nachfrist stehen dem Auftraggeber die weiteren gesetzlichen Rechte zu.

(4) Die gesetzlichen Rechte von Verbrauchern, insbesondere die gesetzlichen Verjährungsfristen und das Recht zur Selbstvornahme nach § 637 BGB, bleiben von den Absätzen 1 bis 3 unberührt. Die in Absatz 1 genannte Frist ist gegenüber Verbrauchern eine Ordnungsfrist und führt nicht zum Verlust von Rechten.

§ 11 Versicherung und Haftung

(1) Der Dienstleister unterhält eine Betriebshaftpflichtversicherung, die auch die Übernahme von Räum- und Streupflichten im Rahmen des Winterdienstes einschließt. Ein Nachweis wird dem Auftraggeber auf Wunsch vorgelegt.

(2) Der Dienstleister haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für arglistig verschwiegene Mängel, im Umfang einer übernommenen Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Dienstleister nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(4) Der Dienstleister haftet nicht für Schäden, die darauf beruhen, dass der Auftraggeber seine Mitwirkungspflichten nach § 5 nicht erfüllt hat, insbesondere bei verweigertem Zugang oder nicht mitgeteilten Gefahrenquellen.

(5) Soweit der Dienstleister die Räum- und Streupflicht vertraglich übernimmt, beschränkt sich seine Haftung auf die vertraglich vereinbarten Flächen, Zeiträume und Einsatzintervalle.

(6) Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Auftraggebers ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.

§ 12 Aufrechnung und Zurückbehaltung

Der Auftraggeber kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nur zu, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht. Die Rechte von Verbrauchern nach § 320 BGB bleiben unberührt.

§ 13 Abwerbeverbot

Der Auftraggeber verpflichtet sich, während der Vertragslaufzeit und für einen Zeitraum von sechs Monaten danach keine Mitarbeiter des Dienstleisters gezielt abzuwerben oder abwerben zu lassen. Diese Regelung gilt nur gegenüber Unternehmern. Auf öffentlich ausgeschriebene Stellen und Eigeninitiative von Mitarbeitern findet sie keine Anwendung.

§ 14 Datenschutz und Verschwiegenheit

(1) Der Dienstleister verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung. Einzelheiten zur Verarbeitung enthält die Datenschutzerklärung unter kantekfacilitymanagement.de/datenschutz.

(2) Erhält der Dienstleister im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten von Mietern oder sonstigen Dritten, schließen die Parteien auf Verlangen einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

(3) Beide Parteien verpflichten sich, über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen und Objektdaten Stillschweigen zu bewahren. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertrages fort. Der Dienstleister verpflichtet eingesetzte Mitarbeiter und Partnerbetriebe entsprechend.

§ 15 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Textformklausel. Individuelle Vereinbarungen haben stets Vorrang.

(2) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der Schutz zwingender Vorschriften des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.

(3) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Mannheim ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis. Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

(4) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

(5) Die Europäische Kommission stellt keine Plattform zur Online-Streitbeilegung mehr bereit. Der Dienstleister ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.